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WDR 31.03.2023

WDR4-Reporterin Petra Krüll besuchte unser Lager und befragte uns zu den Aktivitäten unseres Vereins. Mit soviel Aufmerksamkeit hatten wir nicht gerechnet – danke dafür. Unser verstorbener Vorsitzender Fritz Meies hat sich sicher mit gefreut.

Frau Krüll recherchierte im Rahmen der Serie ‚WDR4 Mein Dorf‘ zum Bockert und hat neben uns auch andere Personen aus dem ’schönen Bockert‘ interviewt. die Ausstrahlung von ‚WDR4 Mein Dorf Bockert‘ ist vom 27. nis 31. März vorgesehen (zwischen 14.15 h und 17.45 h).

Franziskusschule

Wir haben im Kollegium der Franziskusschule gesammelt und eine ganze Menge an Sachspenden – Bekleidung und Schuhe – zusammenbekommen,“ teilte Rektor Ralf Klein den ‚Freunden von Kanew‘ mit und brachte die Spende zum Lager an der Viersenerstraße. Eigentlich sei die Spendenaktion zugunsten der Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien gedacht gewesen, „aber ist derzeit organisatorisch nicht möglich, second-hand-ware in die Türkei oder nach Syrien zu bringen.“  Der ‚Verein der Freunde von Kanew‘ bedauere, so Vorsitzender Paul Schrömbges, dass man den Menschen im Erdbebengebiet nur schwer helfen könne und man dürfe die Notlagen nicht gegeneinander ausspielen. „Aber wir danken der Franziskusschule für ihre Hilfsbereitschaft, die uns nicht zum ersten Mal erreicht. Die Notleidenden in der Ukraine werden es danken.“ 

9. Hilfstransport

„Wir haben den LKW wirklich voll beladen,“ sagt Valerij Eske vom Vorstand der Freunde von Kanew. Insgesamt 13,5 t Hilfsgüter wurden verladen. „Generatoren, Ausstattungen für das Krankenhaus, u.a. ein Ultraschallgerät, Medikamente, viele medizinische Hilfsmittel und Hygieneartikel. Auch über 300 Stühle, die uns die Schulen der Stadt zur Verfügung gestellt haben.“ In Kanew hielten sich derzeit über 2.000 ukrainische Binnenflüchtlinge auf, die von der Stadt Kanew untergebracht und versorgt werden müssen: „Warme Kleidung und Schuhe werden weiterhin benötigt,“ so Eske. „Das erste Kriegsjahr ist nun bald um, das zweite wird folgen. Unsere Hilfe wird in Kanew noch lange benötigt werden,“ so der Vorsitzende Paul Schrömbges. „Wir brauchen einen langen Atem.“ Der Verein danke den vielen Viersenern, die den Verein unterstützen, „auch dem Landschaftsverband, der uns bei der Beschaffung von Medikamenten hilft.“ Der Verein plant den nächsten Hilfstransport in der zweiten Märzhälfte. „Im Lager an der Viersenerstraße können gerne Hilfsgüter abgegeben werden.“ Inzwischen sei der Transport nach drei Tagen Fahrt in Kanew angekommen: „Herzliche Dankesgrüße aus Kanew.“

Clara-Schumann-Gymnasium

Besuch vom Clara-Schumann-Gymnasium im Lager an der Viersenerstraße. Schulleiter Christian Mengen und der Leiter des Schulorchesters Pierre Leibfried waren mit zwei Orchestermitgliedern gekommen, um sich ein Bild von den Hilfsaktionen unseres Vereins zu machen. Sophia Hoppermann und Lukas Müller: „Wir haben bei unserem Neujahrskonzert eine Spendenaktion zugunsten des ‚Vereins der Freunde von Kanew‘ gemacht und bringen den Erlös vorbei. Wir haben als Schülerschaft ja im vergangenen Sommer schon eine große Aktion für Kanew gestartet – wir wissen, dass weiter Hilfe benötigt wird.“ Man werde Kanew nicht vergessen, so die Beiden. Wir freuen uns über Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft und danken herzlich! 

Gesundheitsamt Mönchengladbach

„Es ist gut, wenn Freunde Freunde haben,“ stellt Valerij Eske vom Vorstand der Kanewer Freundeskreis in Viersen fest. „Das Gesundheitsamt in Mönchengladbach-Rheydt hat uns schon des Öfteren Spenden für Kanew zur Verfügung gestellt.“ Drei Mal musste der VW-Bus beladen werden. „Ich freue mich, wenn Frau Barthels und Herr Kühne sich melden,“ so Eske. „Die medizinischen Geräte und Materialien werden in der Ukraine benötigt und am 8. Februar mit nach Kanew geschickt. Herzlichen Dank!“

Großzügige P & G-Spende

„Es ist immer wieder überwältigend, wie großzügig die Euskirchener Firma Procter & Gamble unsere humanitäre Hilfe für Kanew unterstützt,“ kommentiert Brigitte Wagner vom Vorstand des Freundeskreises ihre Fahrt nach Euskirchen. „Und nicht zum ersten Mal.“ Der Freundeskreis hatte einen Transporter gemietet und konnte den Wagen vollladen. „Mehrere Paletten mit Hygieneartikeln, insbesondere Windeln und Feuchttücher, die in Kanew dringend benötigt werden,“ so Valerij Eske, ebenfalls Vorstandsmitglied.  „Wir planen, zum Ende des Monates Januar einen weiteren LKW mit Hilfsgütern zu beladen und nach Kanew zu schicken. Die Vorbereitungen laufen.“

Mackes-Open für Kanew

Die ‚Mackes-Open‘ sind ein seit Jahren bekanntes Event in Süchteln. „Unser Freundeskreis trifft sich ein Mal im Jahr, um sich wiederzusehen und dabei ein kleines Vielseitigkeitsturnier auszutragen,“ berichten die Brüder Florian und Claudius Mackes. „Nebenher“ sammele man stets Geld für einen guten Zweck. „In diesem Jahr gehen die knapp 2.000 € an die Menschen in Kanew. Wir sind froh, mit der Spende ein wenig helfen zu können,“ so Claudius Mackes.  „Kanew hat viele Freunde in Viersen,“ so Vereinsvorsitzender Paul Schrömbges. „Wir werden mit der Spende einen Stromgenerator finanzieren, der mit dem nächsten Transport nach Kanew geht.“

Dank für große Spendenbereitschaft

„Wir haben in der Woche vor Weihnachten den 8. Hilfstransport dieses Jahres auf die Reise nach Kanew geschickt,“ so Uwe Zöllner, stv. Vorsitzender der ‚Freunde von Kanew‘ in Viersen. „Wir wissen, dass unsere Hilfen in unserer ukrainischen Partnerstadt dringend gebraucht werden.“ Man stehe in direktem Kontakt zu Bürgermeister Renkas, mit dem man sich regelmäßig abstimme. „In Kanew halten sich mehr als 4.000 ukrainische Flüchtlinge auf, die in den kalten Wintermonaten mit allem Nötigen versorgt werden müssen.“ Der Verein dankt den Viersener Bürgern und Betrieben für die große Hilfsbereitschaft seit Kriegsausbruch: „Wir können ohne die Hilfe der Bürgerschaft nichts bewegen.“ Der Verein habe für rund 177.000 € technische Gerätschaften, „darunter auch einen Feuerwehrleiterwagen und einen großen 450-kw-Generator“, Medikamente und Lebensmittel beschafft. Die Zusammenarbeit mit der Viersener Feuerwehr sei hervorragend: „Auf deren Rat und Hilfe können wir uns verlassen.“ In 8 Transporten habe man 2022 „rund 97 Tonnen Hilfsgüter“ nach Kanew gebracht, so Vorsitzender Paul Schrömbges. „Das Jahr seit dem Kriegsausbruch war für unseren kleinen Verein sehr anstrengend, macht aber glücklich, weil wir helfen können.“ Mit den Beständen im Lager helfe man auch den Ukrainern in Viersen. „Sie helfen inzwischen beim Packen und Verladen. Ein schönes Miteinander.“ Schrömbges bittet die Viersenerinnen und Viersener weiter um Spenden, „die werden gebraucht. Der Krieg in der Ukraine wird noch andauern“

Foto v.l.n.r.: Mohamed Faruqu, Paul Schrömbges, Oksana Dankotseve, Valerij Eske

Ein Lächeln auf die Gesichter zaubern

Wir kennen die Skater-Community in Kanew seit vielen Jahren,“ bemerkten Jan Hamann, Patrick Wenz und Tomasz Mielcarek bei ihrem Besuch im Lager der ‚Freund von Kanew‘. Man wisse, dass in Kanew derzeit alles Überlebensnotwendige dringender benötigt werde. „Aber wir wollten unseren Freunden in Kanew mit einem Weihnachtsgeschenk ein Lächeln auf die Gesichter zaubern.“ Man habe Sponsoren angesprochen und einiges für die Freizeit im Frühjahr zusammengetragen: ein BMX-Rad, Fahrradhelme, Skateboards und Sportkleidung. „Ein von Herzen kommender Gruß aus Viersen nach Kanew.“ Freunde-von-Kanew-Vorsitzender Schrömbges: „Großartig. Die Geschenke sind schon unterwegs nach Kanew.“ Gesponsert haben Lenzos Skateshop, Vielschichtig-Kollektiv und 20-Zoll-Community Viersen.

AMG-Schüler*innen spenden für Kanew

„Wir haben im Frühjahr schon einmal eine Spendenaktion für die Viersener Partnerstadt Kanew organisiert“, so die AMG-Schülersprecherin Thulasika Rameshkumar. Die Ukraine unterliege bereits seit 11 Monaten den russischen Angriffen, so dass besonders die ukrainische Infrastruktur schwere Schäden erleidet. „Auch in Kanew fällt täglich der Strom über mehrere Stunden aus und durch die stetig sinkenden Temperaturen frieren die Menschen dort.“ Der Bürgermeister Kanews meldet, dass rund 4.000 Flüchtlinge warmer Kleidung bedürfen. „Der Winter in der Ukraine ist hart, sodass wir eine weitere Aktion gestartet haben, um mit Winterbekleidung, Konserven und Geldspenden, die Einwohner und Flüchtlinge Kanews zu unterstützen die Wintermonate zu überbrücken. Es sind durch die zahlreichen Beteiligungen viele Spenden zusammenkommen.“ Paul Schrömbges, Vorsitzender der Freunde von Kanew, bedankt sich herzlich für die Unterstützung. „Die Spenden kommen gerade rechtzeitig. Wir werden nächste Woche den nächsten LKW nach Kanew schicken.“

Thulasika Rameshkumar, Schülersprecherin des AMGs

Paul Schrömbges (Freunde von kanew), Thulasika Rameshkumar, Fione Putzfeld (SV AMG), Mohamed Faruqu (Freunde von Kanew)
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