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Die Hilfswelle rollt weiter…

..und das buchstäblich!

Denn schon Anfang März rollen gleich zwei Fahrzeuge Richtung Kanew, um dort ihren so bitter nötigen Dienst zu tun:

Beim ersten handelt es sich um einen Pritschenwagen, der bei den Kanewer Stadtwerken für die Wasserversorgung der Bevölkerung zum Einsatz kommen soll.

Finanziert wurde das Fahrzeug über ein Bundesprogramm und zusätzlich ausgestattet aus der Vereinskasse sowie durch die freundliche Unterstützung der Firma Fahrzeugbau Robertz.

Der zweite Wagen – ein behindertengerechter Kleinbus – wurde von Spendengeldern gekauft und wird der örtlichen Altenstube in Kanew zum Transport alter und behinderter Menschen dienen. Schon lange wartet man dort auf ein solches geeignetes Transportmittel.

Beide Fahrzeuge werden mit Hilfsmitteln beladen und von einem Team Anfang März in die Ukraine gebracht.

Noch in diesem Monat startet ein LKW mit weiteren dringend benötigten Gütern Richtung Kanew.

Wer Kleidung, Schuhe, Decken, Hygieneartikel und derlei abzugeben hat: Zu den Öffnungszeiten Montags bis Freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr sind sie in unserem Lager auf der Viersener Str. 74, 41751 Viersen herzlich willkommen.

Ernst-Peter Robertz von der Firma Fahrzeugbau Robertz bei der Übergabe des Pritschenwagens an unser Vorstandsmitglied Valerij Eske

Der behindertengerechte Kleinbus von außen und….

…..von innen

Jahresendspurt Richtung Kanew

Mit vereinten Kräften haben am Mittwochabend viele Helfende, darunter auch viele in Viersen lebende Ukrainer und Ukrainerinnen, einen LKW mit rund zehn Tonnen Hilfsgütern für unsere Partnerstadt Kanew beladen. Bis unters Dach stapelten sich am Ende die Kartons mit warmer Kleidung, Hygiene-Schutzkleidung für das örtliche Reha-Zentrum und das Krankenhaus, einem Generator, Autobatterien, Wechselrichtern und vielen vielen Kerzen – alles Dinge, die in dieser kalten Jahreszeit so dringend in der durch den Krieg gezeichneten Stadt gebraucht und von wohlmeinenden Firmen und Privatleuten gespendet wurden.

Es ist der letzte Transport in diesem Jahr, der am Donnerstag seine rund 2000 Kilometer weite Reise angetreten hat. Seit Ausbruch des Krieges am 24. Februar vergangenen Jahres gab es 15 solcher Einsätze, möglich, weil Menschen Geld, Material und ihre Zeit zur Verfügung stellen, um Notleidenden zu helfen.

Dafür möchten wir an dieser Stelle einmal mehr DANKE sagen. 

Und es wird weitergehen – die nächsten Transporte sind bereits für Anfang nächsten Jahres geplant – bitte spenden sie weiter.

Hilfe dank der Provinzial Versicherung

Der Schutz der Kinder in unserer Partnerstadt Kanew liegt uns als Verein besonders am Herzen. Denn die Kleinen sind es, die unter den anhaltenden Kriegswirren am meisten zu leiden haben. Darum war sehr schnell klar, wie wir die großzügige Spende von 10.000 Euro, die uns die Provinzial Versicherung AG zur Verfügung gestellt hat, verwenden werden.

Mit ihr wollen wir Autobatterien, Wechselrichter und Diesel-Generatoren anschaffen  – Dinge, die dringend notwendig sind, um in den Schutzräumen von Schulen und Kindergärten für Licht, Wärme und Kochgelegenheit zu sorgen. Bei Raketenalarm müssen die Kinder oft viele Stunden hier verbringen und die wollen wir ihnen so angenehm wie möglich gestalten. Mit dem nächsten Hilfstransport – spätestens Anfang Dezember – sollen die Gerätschaften nach Kanew gebracht werden, so dass sie hier so schnell wie möglich zum Einsatz kommen.

Bei der Spendenübergabe von links: Ralf Schröder, Spendenbotschafter der Provinzial, Klara Leiterer, stv. Vorsitzende unseres Vereins, Jürgen Kalina, Vorsitzender des Vereins und Faruq Faruqi, Verwalter des Lagers

Treue Unterstützerin

Bereits zum vierten Mal spendet die Firma Procter & Gamble, Standort Euskirchen, dringend gebrauchte Hilfsmittel für die notleidenden Menschen in der Ukraine. Insgesamt rund drei Tonnen Hygiene- und Reinigungsmittel werden – zusammen mit weiteren Spenden – mit dem nächsten Transport in Viersens Partnerstadt Kanew gebracht. Aktuell etwa 3.200 Flüchtlinge aus dem ganzen Land haben dort eine Bleibe gefunden und werden mit dem Nötigsten versorgt.

Als Verein sind wir sehr dankbar, dass Procter & Gamble uns so treu unterstützt und dabei hilft, das Leiden der Menschen in der Ukraine zu lindern.

Blühende Landschaften… volle Gießkannen

…gab es vor einigen Wochen in sieben Viersener Gärten zu bewundern.

Auf Einladung der Interessengemeinschaft  Dülkener Gartenlust öffneten Privatleute in Dülken und Boisheim ihre Pforten.Viele Besucherinnen und Besucher kamen, freuten sich über blühende Staudenbeete, liebevoll gestaltete Sitzecken, raffiniert angelegte Teichanlagen und Bachläufe, alte Obstbäume und einiges mehr. Viele nahmen auch gleich die Gelegenheit wahr, sich mit den Gärtnerinnen und Gärtnern über Pflanzen und deren Pflege auszutauschen und wertvolle Tipps mitzunehmen.

Eintritt musste übrigens niemand zahlen – stattdessen hatten die Veranstalter erneut zu Spenden für den Verein „Freunde von Kanew“ aufgerufen – und die dazu aufgestellten Gießkannen füllten sich rasch: am Ende konnten jetzt 545,02 Euro überreicht werden: ein kräftiger Zuschuss für den nächsten Hilfstransport in die vom Krieg gebeutelte Ukraine.

Eine Kanne voller Spenden – Faruq Faruqui (links) und Klara Leiterer (rechts) vom Verein „Freunde von Kanew“ freuten sich über die Unterstützung der Interessengemeinschaft Dülkener Gartenlust.
 Im Bild: Thomas Kohlhaas, Ulrich Tenbrock, Astrid Braun-Schmitz und Klaus Kemkowski (v.l.n.r.)

Rollende Hilfe für Kanew

Anderthalb Jahre tobt nun schon der Krieg in der Ukraine. Und auch in Städten, die nicht unmittelbar von Kampfhandlungen betroffen sind, mangelt es an vielem.

So auch in Viersens Partnerstadt Kanew.

Zwei Fahrzeuge werden dort für Aufgaben des Jugendamtes und des Hausmeisterdienstes der Stadt benötigt und der Verein „Freunde von Kanew“ half – wie schon oft.

Ein von der Viersener Feuerwehr ausgemusterter Golf wurde auf Vereinskosten repariert und trat jetzt seine Reise in die Ukraine an – zusammen mit einem von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) finanzierten Kleinbus. Den Transport beider Fahrzeuge organisierte und finanzierte der Verein, aus Kanew angereiste Fahrer haben sie nun an ihren Bestimmungort gebracht.

Fahrer aus der Ukraine waren angereist, um die gespendeten Fahrzeuge nach Kanew zu bringen. Sie wurden von Bürgermeisterin Sabine Anemüller (5. von rechts) und der stv. Vorsitzenden, Klara Leiterer (4. von rechts), mit einigen Mitgliedern des Vereins verabschiedet
Wohlbehalten in Kanew angekommen, wurden sie von Bürgermeister Igor Renkas (3. von rechts) empfangen.

13. Transport nach Kanew

Am 26.06. konnten wir wieder einen LKW in Richtung Kanew schicken. Ein Transport mit hohem Gewicht, im wahrsten Sinne des Wortes: Ganze 15 Tonnen Hilfsgüter waren geladen, als sich der LKW gegen 17.00 Uhr auf den Weg in die Ukraine machte.

Geladen waren dieses Mal Paletten mit Desinfektionsmitteln für soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser und Hospize, aber auch für das Flutgebiet in und um Cherson, dem wir ebenfalls 18 nagelneue Fenster aus der Spende eines ortsansässigen Fensterbauers zur Verfügung stellen konnten.

42 Fahrräder, 18 Nachtkommoden aus einem Pflegeheim (das auch schon die dazugehörigen Pflegebetten gespendet hatten), Rollstühle, Rollatoren, Gehhilfen, Windeln für Kinder und Erwachsene und Kleidung sowie Mobiliar und medizinisches Zubehör sind ebenfalls mit auf die Reise gegangen.

Hierbei einmal ein großer Dank an den deutschen Zoll, der auch dazu beigetragen hat, dass der LKW dieses Mal 24 Stunden früher als erwartet sein Ziel in der Ukraine erreicht hat Herzlichen Dank auch an die vielen fleißigen Helfer vor Ort, sowohl im Lager der Freunde von Kanew als auch in Kanew selbst. Ein paar Bilder, die beim Entladen des LKW entstanden sind, seht ihr hier.

Da die Situation in Kanew und Umgebung unverändert ist und natürlich weiterhin jede Hilfe benötigt wird, hier einmal ein paar Dinge, die dringend benötigt werden:

  • Matratzen
  • Bettwäsche
  • Kissen
  • Decken
  • Kleidung (möglichst sauber und sortiert nach Damen/Herren/Kinder)
  • Spielzeug
  • Schulsachen
  • Hygieneartikel
  • Kinderwagen/Buggys
  • Fahrräder, auch wenn kleine Reparaturen erforderlich sind

Weiterhin auch Rollatoren, Rollstühle, Gehhilfen, haltbare Lebensmittel in Konserven…

Spenden können zu den Öffnungszeiten im Lager der Freunde von Kanew abgegeben werden oder auch nach vorheriger telefonischer Vereinbarung.

Sollte es keine Möglichkeit geben, die Spenden selbst abzugeben, ist auch ggf. eine Abholung möglich (z.B. bei größeren Gegenständen, wie Mobiliar). Bitte nehmen Sie in diesen Fällen Kontakt zu uns auf.

In den nächsten Tagen wird sich an dieser Stelle dann auch der neugewählte Vorstand vorstellen!

12. Transport nach Kanew

„Wir sind schon ein wenig stolz,“ meint Valerij Eske, Vorstandsmitglied der ‚Freunde von Kanew‘. „Neben den zwei Feuerwehrwagen, die wir nach Kanew gebracht haben, beladen wir heute den 12. Hilfstransport seit Kriegsbeginn für unsere Partnerstadt.“ Man müsse sich herzlich bei den vielen Spenderinnen und Spendern bedanken, „die uns weiterhin mit Spenden aller Art versorgen, obwohl der Krieg nun schon länger als ein Jahr dauert.“ Neben den second-hand-Waren habe der Verein auch viele medizinische und hygienische Hilfsmittel angekauft, die in Kanew dringend benötigt werden. „Der ukrainische LKW kann derzeit nicht die Route durch Polen nehmen, sondern fährt über Österreich. Das verlängert die Fahrtzeit und erhöht die Kosten,“ merkt Vorsitzender Paul Schrömbges an. „Die Hilfsmittel werden in unser Lager in Kanew gebracht und von dort aus weiter verteilt.“ Man werde in Viersen jetzt wieder Spenden sammeln, „bis ein LKW voll beladen werden kann.“ Der Verein sei weiterhin auch auf Geldspenden angewiesen, so Schrömbges.

11. Transport nach Kanew unterwegs

„Es ist ein besonderer Transport, den wir dieses Mal nach Kanew auf den Weg schicken,“ erläutert Valerij Eske vom Vorstand des Freundeskreises. „Ein weiterer Generator, 150 kw Leistung, ca. 2 Tonnen schwer sowie zahlreiche sperrige Güter, die wir ansonsten schwer auf einem Transport stapeln können: Krankenbetten, Tische, Stühle, Schränke.“ In Kanew werden weiterhin Hilfsgüter aller Rat benötigt, „auch für die Binnenflüchtlinge, die in Kanew untergebracht werden müssen.“ Uwe Zöllner erläutert, dass dieser Transport eine Besonderheit darstellt. „Wir haben gute Kontakte zum Landschaftsverband Rheinland. Wir unterstützen einander bei Hilfsmaßnahmen in die Ukraine.“ Der LVR habe einen nicht mehr benötigten Generator angeboten, der in einer Kölner Einrichtung im Untergeschoss gestanden habe. „Alleine hätten wir das tonnenschwere Gerät nicht nach Viersen holen können.“ Der Leiter der Viersener Feuerwehr, Frank Kersbaum, habe daraufhin bei der Kölner Feuerwehr um Hilfe angefragt. „Die Kameraden aus Köln haben bereitwillig geholfen, den Generator aus dem Keller geholt und auf einen LKW gehievt, der den Generator nach Viersen brachte,“ so Frank Kersbaum. In Viersen habe man das Gerät überprüft und einsatzbereit gemacht. „Als der LKW auf der Wache vorfuhr, haben wir den Generator reisefertig auf den LKW verbracht.“ Vorsitzender Paul Schrömbges bedankt sich bei allen Beteiligten. „Die Unterstützung der Viersener Feuerwehr ist großartig.“ Der Generator werde in Kanew für das dortige Pumpwerk benötigt zur Abwasserbeseitigung. Für den Mai sei ein weiterer Transport vorgesehen. „Wir bitten weiter um Unterstützung mit Spenden und Sachmitteln. Der Krieg und seine Folgen werden uns noch lange beschäftigen,“ so Schrömbges.

10. Hilfstransport in Kanew angekommen

Die Freunde von Kanew haben den 10. Hilfstransport seit Kriegsbeginn in der Ukraine nach Kanew gebracht. „Wir versuchen, diejenige humanitäre Hilfe in unsere Partnerstadt zu bringen, die dort benötigt wird,“ so Vorstandsmitglied Valerij Eske. Nach wie vor hielten sich rund 2.000 Binnenflüchtlinge in Kanew auf, die unterstützt werden müssen. „Wir stehen in regelmäßigem Kontakt mit Kanew, die Kommunikation ist sehr gut.“ Dieses Mal habe man rd. 14 t Hilfsgüter verladen. „Der LKW benötigt einige Tage bis Kanew und ist wohlbehalten angekommen,“ so Vorsitzender Paul Schrömbges. „Für uns wichtig ist auch die gute Kooperation mit der Zollabfertigung in Nettetal. Die Güter müssen in deutscher und ukrainischer Sprache deklariert werden. Die Ladung wird geprüft und versiegelt. Dann beginnt die 2.250 km lange Fahrt.“ Für die professionelle Unterstützung danke der Verein. „Weiterhin werden Sach- und Geldspenden benötigt. Die Situation in der Ukraine entspannt sich derzeit nicht,“ so Schrömbges. Man benötige einen langen Atem für das Jahr 2023. Kanew ist seit 1993 Partnerstadt Viersens und liegt ca. 130 km südlich von Kiew am Dnjepr.

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